Audi activesphere concept
Als viertes Modell der Serie markiert der Audi activesphere concept den Höhepunkt der von der Marke mit den Vier Ringen hervorgebrachten Kugelkonzeptfahrzeuge.
Konzeptfahrzeug: Audi hat die Activesphere im Januar 2023 als Design- und Technologiestudie vorgestellt, Audi hat keine Serienversion angekündigt, und die beschriebenen automatisierten Fahrfunktionen sind keine Produktionsspezifikationen.

Audi activesphere concept
Im Anschluss an die Audi skysphere roadster 2021, und beide Audi grandsphere sedan, und die Audi urbansphere space concept Im April 2022 debütiert nun ein viertüriges Crossover-Coupé mit erstaunlich vielseitigem Karosseriedesign. Mit 4,98 Metern Länge ist das hochelegante Auto mehr als ein reiner Luxus-Sportwagen mit beeindruckender Bodenfreiheit und großen 22-Zoll-Rädern, die sein Offroad-Talent bekannt geben. Das Sportback-Heck der Aktivsphäre kann per Knopfdruck zu einem offenen Ladebett (“Active Back”) werden - perfekt für den Transport von Freizeitgeräten wie E-Bikes oder Wasser- und Wintersportausrüstung.
Durch die Kombination von Gegensätzen in perfekter Synthese erweist sich der Audi activesphere als vielseitiger Grenzübergang, mit einem Antriebssystem und einer Fahrwerksaufhängung, die ihn sowohl auf der Straße als auch abseits der Straße gleichermaßen geschickt machen. Lenkrad und Pedale ermöglichen es dem Fahrer, das Auto aktiv zu steuern und gleichzeitig autonomes Fahren für eine entspanntere Zeit auf der Straße zu bieten. Als ebenso elegantes wie dynamisches Coupé verfügt er über klassische Proportionen und Linien, aber in wenigen Sekunden verwandelt sich das Auto in einen Pickup für den Transport von erstklassiger Sportausrüstung - es gibt sogar genug Platz für zwei E-Bikes im Ladebett.
Das Konzeptfahrzeug wurde im Audi Design Studio in Malibu konzipiert und entworfen, nur einen Steinwurf vom Pacific Coast Highway entfernt, der legendären Küstenstraße. Studiomanager Gael Buzyn und sein Team sind die kreativen Köpfe hinter dem Projekt. Er beschreibt die Idee hinter dem Projekt: „Die aktive Sphäre ist einzigartig. Es ist eine neue Art von Crossover, die die Eleganz eines Audi Sportback, die Praktikabilität eines SUV und echte Offroad-Fähigkeiten geschickt kombiniert.
Mit Elektroantrieb und Schnellladetechnologie von Audi PPE Der Audi activesphere reiht sich in die Konzeptfamilie ein. Ohne lokale Emissionen, eine Reichweite von über 600 km und extrem schnelle Ladezeiten dank 800-Volt-Technologie vereint er die Nachhaltigkeit, Dynamik und Fernfahrfähigkeit modernster Elektrofahrzeuge.
Oliver Hoffmann, Vorstand Technische Entwicklung: „Die sphere concept vehicles zeigen unsere Vision für die Premiummobilität der Zukunft. Wir erleben einen Paradigmenwechsel, gerade im Innenraum unserer zukünftigen Audi Modelle. Der Innenraum wird zu einem Ort, an dem sich die Passagiere zu Hause fühlen und sich gleichzeitig mit der Außenwelt verbinden können. Die wichtigste technische Innovation in der Audi activesphere ist unsere Adaption von Augmented Reality für die Mobilität. Audi dimensions schafft die perfekte Synthese zwischen Umgebung und digitaler Realität.
Die autonome Fahrfähigkeit auf geeignetem Gelände gibt Fahrern und Insassen eine neue Freiheitsstufe, die dank der neuen Anzeige- und Bedientechnik auf vielfältige Weise in der Aktivsphäre eingesetzt werden kann. Das innovative Bedienkonzept Audi dimensions verbindet die physische und virtuelle Welt (d.h. Mixed Reality) durch die Darstellung digitaler Inhalte in den Sichtfeldern der Insassen in Echtzeit.
Hightech-Headsets bieten einen Blick auf die reale Umgebung und die Route und zeigen gleichzeitig 3D-Inhalte und interaktive Elemente an – individuell konfigurierbar für Fahrer und Passagiere.
Das bedeutet, dass alle fahrerrelevanten Informationen, wie Fahrstatus und Navigation, angezeigt werden können. Und im Innenraum können Headset-Benutzer Bedienfelder und andere virtuelle Displays in einem ordentlichen, minimalistischen Design sehen, das dem bloßen Auge verborgen bleibt. Mixed-Reality-Optiken geben dem Benutzer die Möglichkeit, genau mit diesen realen, aber unsichtbaren, berührungsempfindlichen Zonen zu interagieren, da die Headsets Funktionen anzeigen und ausführen, indem sie in Echtzeit reagieren, wenn der Benutzer sie berührt.
Als perfekter Allrounder eignet sich der Audi activesphere concept ideal für die hohen Ansprüche einer zukunftsorientierten Generation von Audi-Kunden – Menschen, für die individuelle Mobilität und Nachhaltigkeit sich nicht ausschließen. Auch für Besitzer, die von ihrem Fahrzeug erwarten, dass es die markentypische Ästhetik und Dynamik in höchstem Maße, kombiniert mit zukunftsorientierter Technologie, liefert.

Audi activesphere concept
Robuste Eleganz – Exterieurdesign
Seine Abmessungen – 4,98 Meter lang, 2,07 Meter breit und 1,60 Meter hoch – machen den Audi activesphere concept zum Premium-Segment. Typisch für ein Elektroauto ist der Radstand großzügig 2,97 Meter, was maximale Beinfreiheit für die Passagiere bietet. Die vorderen und hinteren Überhänge sind entsprechend kurz für einen viel kompakteren Eindruck, als die bloßen Zahlen zeigen. Aus allen Perspektiven wirkt der Audi activesphere concept monolithisch, wie aus einer einzigen Form.
Große 22-Zoll-Räder und auffällige Bodenfreiheit, die für einen Audi so typische flache Kabine und ein dynamischer Dachbogen geben dem Auto Proportionen, die deutlich an einen Sportwagen erinnern.
Die 285/55 Reifen sind voluminös genug für alle Arten von Gelände, und ihre konturierte Lauffläche unterstreicht das Talent der Aktivsphäre für den Offroad-Einsatz. Die Räder verfügen über bewegliche Segmente: Bei Einsatz im Offroad-Bereich öffnen sie sich für eine optimale Belüftung und sie schließen sich für eine optimale Aerodynamik auf der Straße. Die eleganten, stilvollen Kameraspiegel an den beiden Vordertüren sind auch speziell dafür konzipiert, den Luftwiderstand zu minimieren.
Das Fehlen von harten Kanten führt zu glatten Übergängen zwischen konvexen und konkaven Oberflächen im gesamten Aufbau sowie zu weichen Schatten, wobei die Hinterradwannen von der Seite und hinten betrachtet deutlich horizontal erscheinen und das dynamische Potenzial des Konzeptfahrzeugs visualisieren.
Glasoberflächen machen einen wesentlichen Teil der Karosserie des Fahrzeugs aus – und das keineswegs nur in Kopfhöhe. Das vordere Ende der Aktivsphäre zeigt das Markengesicht, den Singleframe, der als transparente Verglasung konzipiert ist, um den Fahrgästen einen ungehinderten Blick durch den großen Straßenrand vor dem Fahrzeug zu ermöglichen.
Außerdem gibt es seitlich im unteren Türbereich Glasflächen, die die Grenze zwischen der natürlichen Welt und dem Innenraum bei Offroad-Betrieb der Aktivsphäre aufzulösen scheinen. Die breite, gebogene Heckklappe verfügt über eine umfangreiche Verglasung für eine optimale Beleuchtung, während sogar das Dach selbst transparent ist und viel Tageslicht in den Innenraum lässt.

Audi activesphere concept Glasoberfläche
Der Außenauftritt signalisiert gezielt die Offroad-Fähigkeit des Fahrzeugs und zeigt mit seinen voluminösen Radkästen den variablen, elektronisch gesteuerten quattro Allradantrieb. Auch die Bodenfreiheit des Audi activesphere ist variabel; ideal für den Offroad-Einsatz kann er um 40 Millimeter aus der Grundhöhe von 208 Millimetern erhöht oder beim Fahren auf der Straße um den gleichen Betrag gesenkt werden. Dies kommt sowohl dem Schwerpunkt als auch der Aerodynamik beim schnellen Fahren zugute. Der Anfahrwinkel des Audi activesphere - relevant für Offroad-Antriebe - beträgt 18,9 Grad, der Abfahrtswinkel 28,1 Grad.
Die variable Bodenfreiheit erinnert an eine Audi Modellfamilie, die seit 2000 eine begeisterte, treue Fangemeinde im C- und späteren B-Segment anzieht – den Audi allroad. Ab der ersten Generation verfügt diese Familie auch über eine Luftfederung mit variabler Bodenfreiheit und eine optisch versetzte Bodengruppe mit Unterfahrschutzelementen als wesentliches Designmerkmal. Ebenso bedeutsam für alle Allroad-Modelle ist die Avant-Paketoption.
Die Aktivsphäre ist das erste Mal, dass ein Auto mit Sportback-Heckklappe die Designelemente und die technische Ausstattung eines Allroads in sich vereint. Audi nennt die neue Karosserievariante daher im Gegensatz zum Allroad „active Sportback.
Eine weitere neue Variante des Allroad-Themas – das Audi activesphere concept verfügt über dunkle, hochglänzende Lackierungen in Arctic Teal auf der Vorder- und Rückseite sowie unter den Türen im Seitenbereich sowie matte Oberflächen, die die Bodengruppe und die Kabine optisch nebeneinander stellen. Metallstreifen mit leicht versetzten vertikalen Zapfen, die parallel zueinander angeordnet sind, sind hier integriert. Diese Elemente setzen sich ein, wenn die Bodenfreiheit erhöht wird, was den Offroad-Modus visualisiert.
Wie bei seinem Verwandten, dem Audi grandsphere concept, öffnen sich die Türen der Audi activesphere, die an den A- und C-Säulen vorne und hinten angebracht sind, in entgegengesetzte Richtungen; auch hier gibt es keine B-Säule.
Rechts und links über dem Singleframe wirken die schmalen Scheinwerfer wie fokussierte Augen. Die Beleuchtungseinheiten spiegeln das Logo der Marke mit den vier Ringen wider, indem sie den Schnittpunkt zweier Ringe zu einer Pupille vergrößern und isolieren – eine neue, unverwechselbare digitale Lichtsignatur, die Audi erstmals in der Audi grandsphere eingeführt hat: das Audi eye. In der Aktivsphäre ist diese Signatur nun vielfältig – die Fahrmodi Onroad und Offroad haben jeweils ihre eigene Variante. Tagfahrlichter und Rücklichter verwenden ultrafeine Mikro-LED-Technologie für noch mehr Präzision und Kontrast.

Audi activesphere concept
Sportback und aktiver Rücken – variable Heckarchitektur
Der Audi activesphere concept ist ein Grenzgänger, also ein Meister der Metamorphose. Vor allem sein Heckbereich spiegelt den aktiven Lebensstil seiner Kunden wider und ermöglicht den Transport auch sperriger Sportausrüstung – ohne dabei auf die Eleganz und Sportlichkeit der Sportback-Silhouette zu verzichten.
Bei Bedarf sind die transparenten Heckscheibenschieber fast bündig mit dem Dach der Audi activesphere. Gleichzeitig klappt das untere, vertikale Segment des Hecks horizontal - dies öffnet eine üppige Ladefläche, die als aktive Rückseite bezeichnet wird und beispielsweise Halterungen für E-Bikes aufweist. Die Seitenflächen des Hecks, die C-Säulen, bleiben in Position, um die dynamische Silhouette der Aktivsphäre zu erhalten, während sich ein motorisiertes Schott hinter den Rücksitzen entfaltet, um die Kabine von den Elementen zu isolieren.

Audi activesphere concept mit Bikes
In der Mitte der Dachkonstruktion ist ein Skiträger integriert, der in Solllage völlig bündig und im Dachbogen praktisch unsichtbar verläuft, wenn es erforderlich ist, so dass Ski sicher befestigt und transportiert werden können.
Priorisiertes Interieur – Menschen-fokussiert
„Sphere gibt den Ton an: Der gebräuchliche Namensbestandteil des Audi skysphere, grandsphere, urbansphere und nun auch der Aktivsphäre spielt auf den Innenraum an. Kilowatt und km/h oder Querbeschleunigung stehen nicht mehr an der Spitze der Designvorgaben dieser neuen Generation von Autos. Stattdessen ist der Ausgangspunkt der Innenraum, die Wohn- und Erlebnissphäre der Insassen auf Reisen. Ihre Bedürfnisse und Wünsche prägen den Raum, die Architektur und die Funktionen.
Mit dieser Neubewertung ändert sich der Designprozess selbst. Am Anfang aller Diskussionen wird der Fokus auf das Innere und dessen Design gerichtet. Erst dann werden das Paket, die Proportionen und die Linien des Äußeren entworfen.

Audi activesphere concept
Funktional und minimalistisch – das Interieur
Der Inbegriff von Klarheit und Sauberkeit – das ist der erste Eindruck für die Passagiere, wenn sie durch die weit geöffneten Türen in das Innere der Audi-Aktivsphäre steigen.
Vertikale und horizontale Flächen sowie rechte Winkel dominieren die Architektur des Raumes. Die inneren Zonen weisen eine horizontale kontrastierende Färbung auf, und das herrschende Mittelstück sind die Sitzflächen und die Tür- und Frontverkleidung in warmem Lavarot, die auch bei Blick durch die Seitenfenster mit der dunklen Außenseite kontrastieren. Über und unter dieser zentralen Zone dominieren auch dunkle Farben (schwarz, anthrazit und dunkelgrau).
Die vier Einzelsitze sind wie Verlängerungen der hohen, in voller Länge verlaufenden Mittelkonsole aufgehängt. Auf der Mittelkonsole liegt das obere Ende der Sitzschaleninnenseite horizontal als Armlehne aus. Sitz-, Rückenlehnen- und Schulterflächen sind von den Designern als drei separate, umlaufende Schalen konzipiert; schon das optische Erscheinungsbild verspricht eine gute seitliche Abstützung. Sie wirken zudem so leicht, dass sie schweben und so das Gleichgewicht zwischen Automobilfunktion und Eleganz eines Liegestuhls erhalten.
Wenn der Audi activesphere concept autonom fährt, verschwinden Armaturenbrett, Lenkrad und Pedale in eine unsichtbare Position. Vor allem in der ersten Sitzreihe öffnet sich ein breiter Raum vor dem Fahrer, der sich bis zum vorderen Ende der aktiven Sphäre erstreckt – und darüber hinaus. Für ein klares Sichtfeld bietet der voll verglaste Singleframe den Fahrgästen einen ungehinderten Blick auf die Straße vorn.

Audi activesphere concept autonom Modus
Das Armaturenbrett selbst funktioniert wie eine xlarge Soundbar (durch die Holzlamellen) sowie ein intelligenter, voller Breite Luftventil in der ausgefahrenen und verstauten Position.
Will der Fahrer das Rad übernehmen, schwenkt das Armaturenbrett zusammen mit dem Lenkrad aus seiner bündigen Position unter der Windschutzscheibe heraus – jeder Fahrer kann die ideale ergonomische Position individuell einstellen. Die MMI-Bedienelemente in den Türen sind immer für Auge und Hand zugänglich, zum Beispiel zur Steuerung von Fenstern und Sitzverstellungen.
Die Architektur und das Raumgefühl in der Audi activesphere werden weitgehend durch die hohe, in voller Länge verlaufende Mittelkonsole bestimmt. Natürlich wird die Konsole bei Elektroautos nicht mehr zur Aufnahme eines Kardanschafts benötigt, sondern bietet Platz für die Aufbewahrung und eine Bordleiste – entweder gekühlt oder beheizt. Die obere Abdeckung ist transparent, was einen Blick auf die Flasche und die Gläser bietet, aber auch die voluminöse Konsole im Innenraum optisch integriert. Zusätzlich befindet sich eine Konsole im Dach, direkt über der Mittelkonsole und spiegelt ihre Abmessungen wider, wo die vier AR-Headsets für das Mixed-Reality-System für alle Passagiere in Reichweite gehalten werden.
Audi dimensions – Welten durchqueren
Grenzen überschreiten ist die Stärke des Audi activesphere concept – und das gilt auch für die Schnittstelle zwischen Auto, Nutzer und Umwelt. Erstmals verbindet das neue System die physische Realität und die digitale Sphäre zu einer neuen Welt: den Audi dimensions.
Herzstück des neuen Systems sind innovative Mixed-Reality-Headsets – individuell für jeden Fahrer und Beifahrer verfügbar. „Auch in der Audi-Aktivsphäre haben die Nutzer Zugriff auf ein umfassendes digitales Ökosystem.
In den Anfängen beschränkten sich VR-Brillen auf die Darstellung einer virtuellen Realität ohne reale Elemente. Die Technologie entwickelte sich jedoch zu Augmented Reality, wobei die reale Welt mit virtuellen Inhalten überlagert wird. Mixed Reality ist nun in der Lage, virtuelle Inhalte mit räumlicher Bezug auf die reale Welt in drei Dimensionen darzustellen. Es besteht kein Zweifel: In Zukunft wird Mixed Reality die Möglichkeiten von AR-Head-up-Displays auf eine ganz neue Ebene bringen Flexibilität, Präzision und darstellbare Inhalte.

Audi activesphere concept
Das Audi activesphere concept setzt erstmals eine Pioniergeneration dieser Technologie ein, die wiederum die Dimension der Interaktion zur Dimension überlagerter realer und digitaler Welten hinzufügt. Mit beispielloser optischer Präzision, höchster Auflösung und ausgezeichnetem Kontrast bringt das System Bedienflächen und Displays, die für das bloße Auge unsichtbar sind, hinter dem Lenkrad in das Sichtfeld des Benutzers.
Mit anderen Worten, der Benutzer kann virtuelle Inhalte ansehen, die zunächst nur der Information dienen, wenn der Benutzer sich mit seinen Augen auf die Informationen konzentriert und somit Interesse signalisiert, wird das System detailliertere Informationen anzeigen. Inhalte werden zu einem aktiven und interaktiven Element, sobald der Benutzer fokussiert ist und sich mit Gesten beschäftigt.
Die Hand kann dann intuitiv dem Blick des Benutzers folgen, um die Funktionen des Fahrzeugs zu steuern, während die Benutzeroberfläche (das virtuelle Display im Headset) wie ein herkömmliches Instrument in Echtzeit auf Veränderungen reagiert. Die virtuelle Steuerung bewegt sich besonders benutzerfreundlich auf den Benutzer zu, so dass er unabhängig von der Sitzposition bequem mit der Benutzeroberfläche interagieren kann.
Der aufgeräumte, geräumige Innenraum des Audi activesphere muss nicht mehr in den Hintergrund treten, um die Funktion von Tastaturen und maßstäblichen Batterien zu übernehmen, wie es immer in Oldtimer-Cockpits der Fall war. Nur wenn der Nutzer ein Element braucht, erscheint es, und es kann genauso intuitiv bedient werden wie in der realen Welt. Wichtig: Die vielfältigen Funktionen des Autos sind heute nicht mehr so organisiert, wie sie es heute in einem Auto mit Bildschirmen und physischer Funktion sind. Stattdessen befinden sie sich logisch direkt vor den Elementen, mit denen sie verwandt sind. Nur zwei Beispiele: die AC-Steuerungs-Schleier vor dem Lüftungskanal, die Unterhaltung und die interaktiven Klang-Scheiben-Schleier über dem Lautsprecher.
Die Möglichkeiten dieser Technologie sind jedoch keineswegs ausgeschöpft. Im Offroad-Modus können beispielsweise hochauflösende 3D-Topographiegrafiken auf die reale Landschaft projiziert und Informationen zur Navigation und zum Ziel angezeigt werden. Auch Verkehrssicherheitsinformationen, also Warnhinweise auf Staus oder rutschige Straßen, können hier verwendet werden.
Je nach Bedarf und Aufgabenstellung werden Fahrgäste und Fahrer in ihrem jeweiligen Mixed-Reality-Headset mit sehr individuellen Inhalten versorgt, wobei sich der Fahrer im hinteren Lenkrad auf das Lenken konzentriert und so die Fahrgäste beginnen können, sich die Aktivitäten am Zielort anzusehen und sogar vorzubereiten.
Gleichzeitig können sie aber auch die Temperatur und Luftzufuhr für ihren Sitzbereich mit der Klimaanlage steuern sowie die Musikauswahl des Soundsystems durchsuchen, die jeder Insasse individuell nutzen kann. Da die Headsets genau auf die Geometrie des aktiven Raumes abgestimmt sind, können sie sogar virtuelle Karteikarten auf die Mittelkonsole projizieren, um den Zugriff auf Webinhalte zu visualisieren. Da die Sensoren der Mixed-Reality-Headsets den Innenraum millimetergenau vermessen, können virtuelle Inhalte nach persönlichen Bedürfnissen überlagert und sogar für individuelle Interaktion genutzt werden.
Die Verbindung zwischen Headset-Nutzer und Auto und sein Ökosystem bieten unzählige Möglichkeiten, auch außerhalb des Autos: Während Navigationsrouten oder Fahrzeugwartung heute von Ihrem Wohnzimmer aus auf einem Laptop oder Tablet vorbereitet werden können, werden zukünftig Mixed-Reality-Technologie und Headset die einzige Hardware sein, die benötigt wird.
Umgekehrt kann der Passagier der aktiven Sphäre sein Headset aus dem Auto und auf die Skipiste nehmen, um den Radweg zu navigieren oder den idealen Abstieg beim Skifahren zu finden.
Auch innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs sind Informationen über das Fahrzeug selbst, die Batteriereichweite und die nächstgelegenen Ladestationen zugänglich, und bei Bedarf gibt es Vorwarnungen wie z.B. bei niedrigem Reifendruck sowie eine Wettervorhersagefunktion als Kriterium für die Routenwahl.
PSA – kundenspezifische Antriebstechnik
Aufgrund seiner Abmessungen und seines Leistungsniveaus eignet sich das Audi activesphere concept für den Einsatz des innovativsten elektrischen Antriebssystems von Audi: Premium Platform Electric, oder PPE Kurz gesagt.
Wie die dazugehörigen Audi grandsphere und Audi urbansphere concept greift auch das activesphere concept auf dieses modulare System für die Serienproduktion zurück, das gemeinsam mit der Porsche AG unter der Leitung von Audi entwickelt wird – die ersten Serienfahrzeuge auf Basis von PPE werden noch vor Ende 2023 nacheinander vorgestellt.
Lesen Sie mehr über die PPE Modelle in unserem Audi Q6 e-tron section und Audi A6 e-tron section.
Die PPE ist ausschließlich für batterieelektrische Antriebe konzipiert und kann daher alle Vorteile dieser Technologie voll ausschöpfen – für die Verbesserung der Fahreigenschaften, der Wirtschaftlichkeit und der Paketoptionen der Fahrzeuge.
Audi kann dadurch das Angebot an Elektrofahrzeugen in seinem Portfolio über die großvolumigen B- und C-Segmente effektiv erweitern. Darüber hinaus können dank Skaleneffekten die Technologie der Luxusklasse und verschiedene Modellvarianten in ein breites Spektrum von Modellen integriert werden, die im Premiummarkt konkurrenzlos sind.
Die PPE ist die erste Plattform, die eine beispiellose Palette von hochvolumigen Automobilen aufnehmen kann - darunter SUVs und CUVs mit hoher Bodenfreiheit sowie Autos mit einer flachen Silhouette, die Teil der Kernproduktpalette von Audi sind, wie die Audi A6 Serie, deren Außenabmessungen und Radstand fast identisch mit dem Audi activesphere concept sind.
Das Schlüsselelement der Zukunft PPE Flotte ist ein Batteriemodul zwischen den Achsen, im Audi activesphere concept hält sie rund 100 kWh Energie. Die Nutzung der gesamten Fahrzeugbreite zwischen den Achsen ermöglicht eine relativ flache Anordnung der Batterie.
Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse des Allradantriebs Audi activesphere concept liefern zusammen eine Gesamtleistung von 325 kW und ein Systemdrehmoment von 720 Newtonmetern. Vorder- und Hinterräder sind über eine Fünflenkerachse verbunden. Das Konzeptfahrzeug verfügt über eine Audi adaptive Luftfederung mit adaptiven Dämpfern.
Schnelles Laden mit 800 Volt
Das Herz der Antriebstechnik in aller Zukunft PPE Modelle werden die 800-Volt-Ladetechnik sein. Damit wird sichergestellt, dass die Batterie, wie die im vorherigen Audi e-tron GT quattro, in kürzester Zeit an Schnellladestationen mit bis zu 270 kW aufgeladen werden kann. Diese revolutionäre Technologie wird mit der PPE erstmals in die hochvolumigen Mittelklasse- und Luxussegmente vordringen.
Die PPE Die Technologie ermöglicht Ladezeiten, die einem herkömmlichen Tankstopp für einen Verbrennungsmotoren nahe kommen. Schon 10 Minuten sind ausreichend Zeit, um genug Energie an Bord zu nehmen, um das Auto über 300 Kilometer mit Energie zu versorgen.
Und in weniger als 25 Minuten lädt sich der 100 kWh Akku von 5 auf 80 Prozent auf. Zusammen mit seiner Reichweite von weit über 600 Kilometern positioniert sich der Audi activesphere damit als unbedingt für große Distanzen geeignet, wenn es sein muss.