Audi A6 e-tron Motoren
Der Audi A6 e-tron verwendet einen hinteren Permanentmagnetmotor, der einen vorderen Asynchronmotor in quattro-Varianten hinzufügt.
Der A6 e-tron nutzt das für die Premium Platform Electric (PPE) entwickelte modulare elektrische Antriebssystem. Hinterradantriebsvarianten verwenden einen Permanentmagnet-Synchronmotor (PSM) an der Hinterachse. Quattro-Varianten fügen einen Asynchronmotor (ASM) an der Vorderachse hinzu; er kann sich mit sehr geringem Luftwiderstand drehen, wenn keine zusätzliche Traktion oder Leistung erforderlich ist.
Audi A6 e-tron asynchronous front motor
Motorkonfigurationen
| Antriebsstrang | Hinterer Motor | Vordermotor | Systemausgang |
|---|---|---|---|
| A6 e-tron | PSM | — | 210 kW, 240 kW mit Launch Control |
| A6 e-tron Leistung | PSM | — | 270 kW, 280 kW mit Launch Control |
| A6 e-tron quattro | PSM | ASM | 315 kW, 340 kW mit Launch Control |
| S6 e-tron | PSM | ASM | 370 kW, 405 kW mit Launch Control |
Alle vier Antriebsstränge sind sowohl in der Karosserie von Sportback als auch in der von Avant erhältlich, die Motoren und ein großer Teil ihrer Getriebe werden von Audi Hungaria in Győr produziert.
Effizienz
Die PPE-Antriebseinheiten vereinen Motor, Pulswechselrichter und Einganggetriebe in einem kompakten Modul. Im Vergleich zu den elektrischen Antriebseinheiten der ersten Generation von Audi benötigt Audi laut dem Projekt rund 30 Prozent weniger Bauraum, wiegt etwa 20 Prozent weniger und reduziert die Antriebsverluste um rund 50 Prozent.
Haarnadelwicklungen erhöhen den Statorfüllfaktor, während die direkte Ölkühlung die Stator- und Rotormagneten in ihrem vorgesehenen Temperaturbereich hält Der Impulswechselrichter verwendet Silizium-Carbid-Halbleiter, um elektrische Verluste, insbesondere bei Teillast, zu reduzieren.
Audi A6 e-tron permanent-magnet rear motor
Das 800-Volt-System ermöglicht kleinere Kabelquerschnitte als eine vergleichbare Niederspannungsauslegung und hilft, Gewichts- und Wärmeverluste zu reduzieren. Der Heckmotor bleibt auch in quattro-Varianten die primäre Antriebseinheit, was dem Allradantrieb einen rückwärts vorgespannten Charakter verleiht.

